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in Kooperation mit:ECDABBH

Bundeskartellamt gibt Verfahren an die Europäische Kommission ab

Das Bundeskartellamt gibt das laufende Kartellverfahren im Bereich Metallverpackungen an die Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission ab. 

Das Bundeskartellamt hatte aufgrund eines anonym eingegangenen Hinweises ein kartellrechtliches Ermittlungsverfahren gegen mehrere Hersteller von Metallverpackungen eingeleitet. Die Hinweise betrafen den Verdacht, dass es auf den jeweiligen Märkten seit mehreren Jahren Verstöße gegen nationale und europäische Kartellrechtsvorschriften in Deutschland gebe. Im Rahmen der Ermittlungen mehrten sich die Hinweise darauf, dass die mutmaßlichen Verstöße nicht auf die deutschen Märkte beschränkt sind, sondern dass diese auch eine Reihe anderer EU-Mitgliedstaaten betreffen. 

Solange keine rechtskräftige Entscheidung gegen die betroffenen Unternehmen vorliegt, gilt die Unschuldsvermutung. Aufgrund dessen macht das Bundeskartellamt auch keine weiteren Angaben zu den betroffenen Unternehmen.

Meldung des Bundeskartellamts: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2018/27_04_2018_Dose_Abgabe_EU.html

Dr. Edgar Stieglitz
Dr. Edgar Stieglitz