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in Kooperation mit:ECDABBH

Metallverpackungen-Kartell //

Überblick

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte das Bundeskartellamt (BKartA) aufgrund eines anonym eingegangenen Hinweises ein kartellrechtliches Ermittlungsverfahren gegen mehrere Hersteller von Metallverpackungen eingeleitet. Im März 2015 kam es zu mehreren Durchsuchungen an verschiedenen Standorten von Metallverpackungsherstellern. Gegenstand des Verdachts sind Verstöße gegen nationale und europäische Kartellrechtsvorschriften in Deutschland. Konkreteres zum Zeitraum und zu den konkreten Absprachen ist noch nicht bekannt.

Von den Durchsuchungen sollen nach Angaben des BKartA Hersteller von Metallverpackungen, darunter Hersteller von Dosen aus Weißblech oder Aluminium für die Abfüllung von Nahrungsmitteln, von chemisch-technischen Stoffen sowie von Vakuumverschlüssen für Gläser umfasst gewesen sein.

Das BKartA gab das Verfahren am 27.04.2018 an die Europäische Kommission ab, da die mutmaßlichen Verstöße sich wahrscheinlich nicht lediglich auf die deutschen Märkte beschränkten, sondern Hinweise dafür bestehen, dass weitere EU-Mitgliedstaaten betroffen sind.

Eckpunkte

Potenziell Betroffene

  • Abnehmer von Dosen aus Weißblech oder Aluminium für die Abfüllung von Nahrungsmitteln, von chemisch-technischen Stoffen sowie von Vakuumverschlüssen für Gläser; u. a.  Lebensmittelindustrie, Chemikalienproduktion und Pharma- und Kosmetikbranche

Metallverpackungen-Kartell - Neuigkeiten

27.04.2018

Bundeskartellamt gibt Verfahren an die Europäische Kommission ab

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Konkrete Fallinformationen

  • folgen nach Abschluss der Ermittlungen der Europäischen Kommission

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Dr. Edgar Stieglitz
Dr. Edgar Stieglitz
Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)
Dr. Edgar Stieglitz
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